Kategorie-Archiv: Pressestimmen

„Krefeld: Orchesterakademie begeistert“, RP-online vom 17.11.2009

„Hatte Brahms sein Werk weniger der Ehrung der Verstorbenen, sondern mehr dem Trost der Hinterbliebenen gewidmet, so erzielte schon der optimal abgestimmte Zusammenklang beider Chöre jene Wärme, die sogar dem nicht Trauernden sofort ein Gefühl des Getröstetwerdens einflößte. Auch die Harmonie zwischen den Chören und der Orchesterakademie gelang geradezu traumhaft von den leiseren Sätzen bis hin zu barocker Prachtentfaltung. Überzeugeugend ebenso die jungen Gesangssolisten Uta Schwarzkopf (Sopran) und Torben Jürgen (Bariton) – zweifellos eines der Konzerte des Jahres.“

„Schönheit im Schlichten und romantische Trauer – Konzertchor singt Antonin Dvoraks D-Dur Messe“, Westfalen-Blatt, Bielefeld vom 5.5.2009

„Gleichwohl sorgte Michael Preiser als Dirigent des Konzertchores Bielefeld und des Oratorienchores Münster für größtmögliches Klarheit, auf dass sich der nationale undromantische Tonfall von Antonin Dvoraks Messe D-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orgel recht gut entfalten konnte. Da gefielen vor allem die klangliche Frische und Ausgewogenheit des Chores, der seinen Part stimmlich einwandfrei und mit artikulatorischer Reinheit meisterte. Einsätze gerieten unter Preisers straffem Dirigat weitestgehend präzise, was vor allem in den responsorisch angelegten Teilen positiv ins Gewicht fiel.“

„Beim Gloria wird es innig – Oratorienchor singt Dvoraks D-Dur-Messe in St. Joseph“, Westfälische Nachrichten, Münster vom 4.5.2009

„Hauptwerk des Abends war Antonin Dvoraks D-Dur-Messe o. 86, die ebenfalls von Winfried Müllers sensibler Orgelbegleitung profitierte. Münsters Oratorienchor und der Konzertchor Bielefeld boten gemeinsam beeindruckende Klangfülle, die den zart-intimen Charakter der Messe zu großem Klangformat weitete. Chorleiter Michael Preiser modellierte die empfindsamen Bögen mit genauer Geste, wachte über Präzision und Ausdruck und hatte die stattliche Sängerschar gut im Griff… Und überrschend, wie aus Antonin Dvoraks melodisch unbeschwerter Frömmigleit hier immer wieder dramatische Funken stoben.“

„Gedenken an die Toten auf französisch – Konzertchor sang Fauré-Requiem“, Westfalen-Blatt, Bielefeld vom 11.11.2008

„Obwohl die Bedeutung beider Werke [Gabriel Faurés Requiem und Camille Saint-Saens Orgelsinfonie] im Oevre der Komponisten seit einiger Zeit bekannt ist, werden sie doch selten gespielt. Es ist daher ein großes Verdienst von Michael Preiser, sie dem Publikum vorgestellt zu haben. Der Dirigent kann sich dabei auf zwei gut geschulte Chöre verlassen, die bei durchweg sauberer Intonation einen schlanken und modulationsfähigen Klang entwickelten…“

„Jenseits lockt mit paradiesischen Klängen – Fauré-Requiem mit dem Oratorienchor“, Westfälische Nachrichten, Münster vom 10.11.2008

„In der voll besetzten Lambertikirche war das Publikum höchst empfänglich für diese Musik, die mit beeindruckender Chorfülle unter Leitung von Michael Preiser erklang. Der Oratorienchor Münster und der Konzertchoer Bielefeld musizierten mit dem exzellenten Kourion-Orchester, das im Anschluss die „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saens spielte. Eine sakrale „French Connection“, die das Publikum mit Standing Ovations feierte… .“

„Abgründige Schönheit – Konzertchor mit Schubert-Messe in der Oetkerhalle“, Neue Westfälische, Bielefeld vom 19.2. 2008

„Franz Schuberts kurz vor seinem frühen Tod entstandene Es-Dur-Messe ist ohne Frage eine herausragende Schöpfung von abgründiger Schönheit, Tiefe und ergreifend eigenem Ton, ähnlich Mozarts Requiem. Dessen wurde man bei der (warum nur so seltenen) Begegnung in Aufführung durch den Konzertchor in der Bielefelder Oetkerhalle eindrücklich gewahr…. Der von Michael Preiser geleiteten Singgemeinschaft aus Konzertchor Bielefeld und Oratorienchor Münster gelang in bewährter Zusammenarbeit mit dem Kourion-Orchester ein musikalisch überzeugender, geschlossener Gesamteindruck…“

„Apotheose in polnischer Sprache – Ergreifendes Konzert mit Szymanowskis Stabat mater“, Westfälische Nachrichten, Münster vom 18.6.2007

„Ein Platz im Elysium dürfte Michael Preisers Klangkörper nach dieser „Paradisi gloria“-Verklärung sicher sein. Wenn sich der Oratorienchor Münster in trauter Einigkeit mit dem Konzertchor Bielefeld nach einem brahmsschen Paukenschlag der Gnadensgewissheit himmlisch entrückt in nahezu lautlose Sphären singt, hat das Mitleid mit der am Kreuze trauernden Maria in der Überwasserkirche ein ebenso tröstliches wie ergreifendes Ende gefunden.“

„Überzeitliche Musik von ergreifender Tiefe – Konzertchor überzeugte mit Szymanowskis Stabat mater“, Westfalen-Blatt, Bielefeld vom 19.6.2007

„…Gesangstechnisch ist der Chor unter der stimmbildnerischen Leitung von Michael Preiser weiter gewachsen. Dies erlaubt ihm […] auch die herausgestellten A-cappella-Passagen eindrucksvoll und dramatisch ansprechend herüberzubringen. Stimmliche Balance, artikulatorische Klarheit und Tonreinheit bildeten auch die Grundlage, auf der sich murmelndes Rezitieren oder vehement homophone Ausbrüche trefflich entfalten konnten.

Für die exponierten Solistenparts mit ihren ergreifenden, dramatischen Höhepunkten standen herausragende Sänger parat…“